Das Linearkolbenprinzip (pat.) basiert auf einem internen Kolben, welcher durch einen Elektromagneten angezogen wird und durch Federkraft wieder zurückschnellt. Für dieses Funktionsprinzip wird Wechselstrom benötigt. Die Kolbenbewegung vereinigt, was normalerweise zwei Komponenten erforderlich macht: Pumpe und Motor. Dieses einfache Prinzip ist geräuscharm und nahezu vibrationsfrei und ermöglicht dem Anwender eine sehr lange Lebensdauer und einfache Wartung.

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Funktionsprinzip der Linearkolbenpumpe

Der aktivierte Elektromagnet zieht den Kolben gegen die Federkraft an, wobei Luft in den Zylinder durch das geöffnete Ventil gesaugt wird. Wenn der Elektromagnet durch Unterdrückung einer Halbwelle deaktiviert ist, wird der Kolben durch Federkraft in seine ursprüngliche Stellung zurückgeschnellt. Dadurch wird die eingesaugte Luft komprimiert und durch das geöffnete Auslassventil aus dem Zylinder herausgedrückt. Dieses System kann zur Vakuum- wie zur Überdruckerzeugung verwendet werden.






Weniger Komponenten

Dieses einfache und wirkungsvolle Funktionsprinzip braucht keine anfälligen Übertragungsmechanismen wie Kurbelwellen, Kugellager usw. Es werden daher viel weniger Teile verwendet als bei konventionellen Pumpen.



Einfache Wartung

Der Kolbentausch kann sehr einfach durchgeführt werden: Das Endgehäuse ist durch Lösen von vier Schrauben vom Mittelgehäuse zu trennen. Der Kolben kann dann aus dem Zylinder herausgezogen werden. Ein ölfreier Betrieb wird erreicht durch die Verwendung einer Teflonschicht® auf dem Kolben mit hervorragender Widerstandsfähigkeit gegen Abrieb, und durch das exakte Zusammenspiel vom Kolbenlauf im Zylinder, abgebremst durch den Luftgegendruck am Kolbenende.

Vorteile des Linearkolbenprinzips

  • Selbstkühlungseffekt Kühle Außenluft strömt durch eine Düse über die Spulen des Elektromagneten. Daher muss keine weitere Außenluft eingebracht werden, was eine hohe Abdichtung der Pumpe bedeutet und keinen Lärm nach außen gelangen lässt.
  • Geringer Geräuschpegel Das System benötigt keinen komplizierten Übertragungsmechanismus. Als Resultat ist die Geräuschbildung minimal. Auch trägt die hohe Abdichtung der Pumpe dazu bei, kein Geräusch nach außen dringen zu lassen.
  • Geringe Pulsation der komprimierten Luft Die Kolbenbewegung hängt von der Frequenz ab (3.000 UpM bei 50Hz, 3.600 UpM bei 60Hz). Durch diese extrem kurzen Zyklen wird nur ein sehr kleiner Kolbenhub erreicht, wodurch die Luft gleichmäßig und nahezu pulsationsfrei ausgestoßen wird.
  • Geringer Energieverbrauch Der Kolben ist das einzige bewegliche Teil im System. Keine weiteren Übertragungsteile benötigen Energie, diese kann direkt und ohne Verluste dem Kolben zugeführt werden. Das bedeutet eine hohe Effizienz und einen geringen Energieverbrauch.
  • Kompakter Aufbau Dieses einzigartige System ermöglicht den direkten Antrieb durch nur ein einziges Teil, welches der Linearkolben selbst ist. Im Gegensatz zu konventionellen Systemen wird daher Größe und Gewicht eingespart – die Linearkolbenpumpe ist sehr kompakt und leicht.
  • Anti-Überduck-Mechanismus Wenn der Ausgangsdruck den Maximaldruck übersteigt, wird der Kolbenhub automatisch verringert, was einen unerwünschten Überdruck verhindert. Zur gleichen Zeit wird die Stromaufnahme verringert, was eine Überspannung und ein Durchbrennen der Spulen verhindert.
  • Geringe Vibrationen Der Kolben, der aus Aluminium besteht, erzeugt nur sehr wenig Vibrationen oder Rückbewegungen. Daher erzeugt das Linearkolbenprinzip einen konstanten Luftstrom in jedem Druckbereich. Durch die Verwendung von speziellen Antivibrationsfüßen werden auch zweitrangige Vibrationen absorbiert.
  • Schneller Anlauf Bedingt durch die geringe Start-Stromaufnahme kann die Pumpe sofort ihre volle Leistung entfalten, auch wenn diese schon gegen einen bestehenden Druck im System anlaufen muss (kann gegen Restdruck starten).
  • Längere Haltbarkeit Eine ölfreie Konstruktion kommt ohne Schmierung aus. Dieses einfache System hat die kleinstmögliche Anzahl von bewegten Teilen. Ein langer und störungsfreier Betrieb ist vorprogrammiert.

Funktionsprinzip

Die ständig wechselnde Polarität der Spulen auf beiden Seiten, bedingt durch den Wechselstrom, zwingt den dazwischenliegenden Magneten zu einer stetigen Auf- und Abbewegung. Der Magnet ist an beiden Enden mit einer Membran verbunden.
Diese beiden Membrane werden daher in Schwingungen versetzt und erzeugen durch ständig wechselnden Unter- und Überdruck die eigentliche Pumpfunktion.


  • Schritt 1
Die Spulen drücken den Magneten auf die linke Seite. Dadurch wird die Luft im Kompressionsraum verdichtet und durch das Auslassventil über den Auslassnippel ins Freie gefördert. Zur selben Zeit wird auf der rechten Seite die Membran nach links bewegt, wodurch im Kompressionsraum ein Unterdruck entsteht. Durch diesen Unterdruck wird Luft durch den Einlassnippel und das Einlassventil angesaugt.

  • Schritt 2
Die Polarität in den Spulen ändert sich. Dadurch wird der Magnet auf die rechte Seite gezogen. Auf der linken Seite entsteht ein Unterdruck, auf der rechten Seite ein Überdruck.

Dieser Vorgang wiederholt sich 50 mal pro Sekunde bei Frequenz 50Hz oder 60 mal pro Sekunde bei Frequenz 60Hz.

Vorteile

  • simpler Aufbau durch einfaches Ausnutzen der sich dauernd ändernden Polarität des Wechselstromes
  • die Luft wird nicht in das Pumpeninnere geleitet, daher keine Kontaminierung möglich
  • geradliniger und reibungsloser Antrieb führt zu einer leisen Funktion der Pumpe

(Membranmodell)

Funktionsprinzip

Der Kurbelschaft auf der Motorachse des Gleichstrommotors wandelt die entstehenden Rotationen in wechselseitige
Bewegungen um, diese bewegen die Membran auf und ab, dadurch strömt Luft ein und aus.


  • Schritt 1
Wenn der Kurbelschaft den unteren Totpunkt (BDC) erreicht, entsteht Unterdruck, der Luft über das Einlassventil in die vergrößerte Pumpenkammer zieht.

  • Schritt 2
Bei der Aufwärtsbewegung des Kolbens aus dem Totpunkt wird die Membran nach oben bewegt, es entsteht Überdruck, das Auslassventil öffnet sich. Die Luft strömt aus dem Auslassstutzen.

Der Zyklus besteht aus den 2 oben genannten Schritten und wiederholt sich bei jeder Drehung der Motorwelle.

Merkmale

  • Kleine und leichte Dimensionen gestalten den Einbau sehr einfach.
  • Spannungsversorgung durch Gleichstrom macht es leicht, die Pumpe über die Spannung zu steuern.
  • Da die Luft nicht in das Pumpeninnere geleitet wird, erhalten Sie absolut saubere Abluft.

(Kolbendichtung)

Funktionsprinzip

Der Kurbelschaft auf der Motorachse des Gleichstrommotors wandelt die entstehenden Rotationen in wechselseitige Bewegungen um, diese bewegen den Kolben auf und ab, dadurch strömt Luft ein und aus.

  • Schritt 1
Wenn der Kurbelschaft den unteren Totpunkt (BDC) erreicht, entsteht Unterdruck, der Luft über das Einlassventil in die vergrößerte Pumpenkammer zieht.

  • Schritt 2
Bei der Aufwärtsbewegung des Kolbens aus dem Totpunkt wird der Kolben nach oben bewegt, es entsteht Überdruck, das Auslassventil öffnet sich. Die Luft strömt aus dem Auslassstutzen.

Der Zyklus besteht aus den beiden oben genannten Schritten und wiederholt sich bei jeder Drehung der Motorwelle.

Merkmale

  • Kleine und leichte Dimensionen gestalten den Einbau sehr einfach.
  • Spannungsversorgung durch Gleichstrom macht es leicht, die Pumpe über die Spannung zu steuern.
  • Im Vergleich zum Membranmodell ist mehr Förderdruck verfügbar.

Die Revolution in der Pumpentechnologie

Die neue BIMOR verwendet revolutionäre Piezoelektrik

Die Antriebskraft der BIMOR, der Bimorph, besteht aus einer piezoelektrischen Platte, welche wie eine Membran wirkt. Beim Anlegen einer Wechselspannung verformt sich der Bimorph und erzeugt dadurch einen Pump- bzw. Saugeffekt. Die Verformung des Bimorphs ist dabei proportional zur angelegten Spannung oder Frequenz.

  • Pulsationsreduzierender Pumpenkopf mit integriertem Ausgleichstank.
  • Diverse Pumpenmaterialien erlauben auch die Förderung aggressiver Medien.
  • Selbstansaugend und trockenlaufgeeignet.
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